Blaue Flagge 2016

Hissung der "Blauen Flagge" am 20.8.2016

Am Samstag den 20.8.2016 fand die Veranstaltung zur Hissung der Blauen Flagge des Club Nautico auf dem Vereinsgelände statt. Die "Neue" für das Jahr 2016, wurde uns bei der Feier zur Zentralen Verleihung der "Blauen-Flagge" für Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz beim MC Altrip am 9.7.2016 übergeben. Damit erhielten wir bereits zum 21. Mal in Folge die blaue Flagge, was uns stolz macht, aber auch unser nachhaltiges Engagement für Umwelt und Naturschutz dokumentiert.

Trotz trüben Wetters, kühlen Temperaturen und Dauerregen ließen sich die 70 Mitglieder und Gäste nicht die Freude an der Veranstaltung und dem Feiern verderben. Pünktlich um 17:00 begann der offizielle Teil, mit der Ansprache des 1.Vorsitzenden Martin Hick, gefolgt vom feierlichen Hissen der Blauen Flagge, die nun für ein Jahr auf unserem Gelände wehen wird.

Als besondere Gäste konnten wir Herrn Cordier, Geschäftsführer der LUKOM und Herrn Prof. Alexander, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Ludwigshafen begrüßen und im Rahmen unserer Veranstaltung einen Spendenscheck für zwei Ludwigshafener Projekte überreichen.

1. Eine Spende in Höhe von 1.000€ für den "der grüne Kreis e.V." dessen erster Vorsitzender Herr Cordier ist und dessen Hauptanliegen es ist, das öffentliche Grün in Ludwigshafen zu vermehren.

2. Eine Spende in Höhe von 1.000€ für die Aktion "Ludwigshafen spielt", die am 27.8.2016 die Bismarkstrasse in einen großen Spielplatz verwandeln wird.

 

 

 

 

 

 

 

von links nach rechts:

Prof. Alexander, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Ludwigshafen;

Michael Cordier, Geschäftsführer der LUKOM;

Martin Hick, 1. Vorsitzender des CNL

Der gemütliche Teil des Abends wurde mit einem Glas Sekt eröffnet, gefolgt von Grillsteaks, Würstchen und einem vielfältigen Salatbuffet, mit von den Mitgliedern und Gästen selbst gemachten und gespendeten Salaten.

Natürlich ist eine solche Feier nur mit all den vielen freiwilligen Helfern zu realisieren, die in der Vorbereitung, der Organisition, dem auf und Abbau tatkräftig mitgeholfen haben.

Grillmeister bei der Arbeit

Die Grillmeister bei der Arbeit

 

Ein riesiges Salatbuffet

 

 

 

Verlängerung der Slipanlage

Arbeitseinsatz am Samstag den 22.10.2016

Aufgrund des wochenlangen Niedrigwasserstandes des Rheins und damit des Kiefweihers, war es in diesem Jahr nicht möglich die Boote an unserer Slipanlage zu slippen. Damit verzögerten sich auch die Arbeiten zum Einwintern und die Boote für das Winterlager vorzubereiten. In den letzten Jahren kam es immer häufiger zu langen Niedrigwasser-Phasen, die ein Slippen vor, während und nach der Saison schwierig bis unmöglich machten.

Um dieses Problem nachhaltig zu lösen, wurde der extreme Niedrigwasserstand (das Ende der Beton-Sliprampe war bereits nicht mehr im Wasser) ausgenutzt und mit drei Stahlplatten die Slipanlage verlängert.

Jede der drei Stahlplatten hat die Abmessung von 1,5m x 3m und eine Stärke von 10mm, bei einem Gewicht von ca. 380kg. Die drei Stahlplatten wurde an Land mit Laschen verschweißt und als Ganzes, als Verlängerung der Beton-Sliprampe, ins Wasser geschoben und verschraubt. Damit wurde die Slip-Rampe um effektiv 3,5m verlängert.

Unmittelbar nach Fertigstellung konnten alle Boote problemlos geslippt werden. Die Konstruktion funktioniert und wird uns in Zukunft das sichere Slippen bei niedrigen Wasserständen erlauben und erleichtern.

Das Abladen der Stahlplatten bei Regen gestaltete sich leichter als erwartet. Durch die Nässe konnten die Stahlplatten relativ leicht gezogen und abgeladen werden.

 

 

Um die drei verschweißten Platten später  einfacher als Einheit ins Wasser zu schieben, wurden die einzelnen Teile auf drei Rohre gelegt, um die Reibung gering zu halten.

 

Die Stahlplatten sind positioniert und zum Verschweißen bereit.

Fertig verschweißte Platte mit einer Breite von 3 Meter und einer Länge von 4,5 Meter, liegt auf der Rohrführung bereit, um nur noch ins Wasser geschoben und verschraubt werden zu müssen.

 

 

 

Umweltaktivität - Besuch der Rheingütestation Worms

am 06.04.2017

 

Mit mehreren Interessierten unseres Clubs hatten wir die Gelegenheit, eine Führung durch die Rheingütemessstation zu bekommen.

Der Leiter der Station Dr. Diehl gab uns zuerst einen Überblick über das Wassereinzugsgebiet des Rheines.

Interessante Fakten waren, dass täglich 11.000 Schiffe 300.000 Tonnen Güter auf ihm transportieren, davon sind 20% Gefahrengüter. 50% der Chemieindustrie von Europa liegt direkt am Rhein.

Alles wichtige Gründe für die Errichtung einer Rheingütemessstation. Der ausschlaggebende Anlass war jedoch die Chemiekatastrophe Sandoz, diese löschte den gesamten Aalbestand auf einer Strecke von mehr als 400 Kilometern aus und tötete zahlreiche andere Fische und Lebewesen.

Die Messstation, die das Wasser des Rheines ständig im Blick hat, wurde 1995 in Betrieb genommen. Sie ist in der Lage, selbst geringe Mengen an Schadstoffen aufzuspüren.

Würde man z.B. in Ludwigshafen über eine Zeit von 24 Stunden zwei 10-Liter-Eimer mit Schadstoff langsam einleiten, so würde die Station Alarm schlagen.

 

Bei der Führung durch die Labors konnten wir sehen, dass das Wasser von den vier Entnahmestellen im Rhein sofort in die Labors gepumpt wird.

Der Leiter der Station erklärte uns die „Sofortmessmethode“ mittels Wasserflöhe, deren Bewegung von einem Computer beobachtet wird. Bei ungewöhnlichem Verhalten der Flöhe wird Alarm ausgelöst.

 

 

 

Der zweite Bereich, so Diehl, ist die chemische Analyse des Wassers. Sie gibt Auskunft über Art und Menge des Schadstoffes.

   

Zum Schluss konnten wir das Labor besichtigen, in dem die Aufzucht der Wasserflöhe erfolgte.

 Bericht und Fotos: Umweltbeauftragter  Oliver Frey, CNL

 

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

 

Umweltaktivität - Klimaexpedition

 

Im Rahmen einer gemeinsamen Umweltaktion haben sich alle Motorsportvereine des Kiefweihers und der benachbarte Verein MC–Altrip am 7.04.2017 im Clubschiff des Club Nautico Ludwigshafen getroffen.

Der geladene Referent, Diplombiologe Holger Voigt, reiste mit seiner mobilen Satellitenanlage an. Sein Unternehmen Geoscopia hat einen Platz auf einem Satelliten für Erdbeobachtungen gemietet.

 

Herr Voigt zeigte uns beeindruckende Blicke auf die Erde aus dem Weltall.

Er erklärte uns anhand von aufbereitenden Live-Bildern, wie umweltverändernde Vorgänge beobachtet werden.

 

 

Ein Beispiel:

Auf dem Bildschirm war ein Ausschnitt der Erde mit roten Flecken  zu sehen. 

 

Waldbrände !!, kaum zu glauben, so viele. Einige beabsichtigt, einige naturgegeben entstanden, erklärt Holger Voigt.

Was an den Stellen war, bevor es zum Waldbrand kam, konnte Herr Voigt uns anhand archivierter Bilder zeigen. Waldrodungen waren zu erkennen.

Also erst Waldrodung, dann Waldbrand. Und was dann ?

Er zeigte uns Bilder mit riesigen quadratischen Gebilden. Das sind Sojaplantagen, die von großen Agrarunternehmen angelegt wurden. Soja wird überwiegend als Tierfuttermittel benötigt. Einer der Hauptabnehmer: Deutschland.

An weiteren spannenden Einblicken in Veränderungen wie zum Beispiel des Wasservorkommens, der Eisbedeckung … konnten wir teilhaben. 

Alle angesprochenen Themen fanden in einer offenen Diskussionsform statt und trafen somit immer genau das Interesse unserer Gruppe.

Wir waren uns einig – sehr empfehlenswert.

 

Auf Wunsch die Kontaktdaten des Referenten:

Dipl. Biol. Holger Voigt

Germanwatch Klimaexpidition

Drusenbergstr. 105

44789 Bochum

 

Tel.:0234/9490141

      0173/7386543

 

Bericht und Fotos: Umweltbeauftragter  Oliver Frey, CNL

 

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Brauereibesichtigung 2011

Aktuell sind 334 Gäste und keine Mitglieder online