Verlängerung der Slipanlage

Arbeitseinsatz am Samstag den 22.10.2016

Aufgrund des wochenlangen Niedrigwasserstandes des Rheins und damit des Kiefweihers, war es in diesem Jahr nicht möglich die Boote an unserer Slipanlage zu slippen. Damit verzögerten sich auch die Arbeiten zum Einwintern und die Boote für das Winterlager vorzubereiten. In den letzten Jahren kam es immer häufiger zu langen Niedrigwasser-Phasen, die ein Slippen vor, während und nach der Saison schwierig bis unmöglich machten.

Um dieses Problem nachhaltig zu lösen, wurde der extreme Niedrigwasserstand (das Ende der Beton-Sliprampe war bereits nicht mehr im Wasser) ausgenutzt und mit drei Stahlplatten die Slipanlage verlängert.

Jede der drei Stahlplatten hat die Abmessung von 1,5m x 3m und eine Stärke von 10mm, bei einem Gewicht von ca. 380kg. Die drei Stahlplatten wurde an Land mit Laschen verschweißt und als Ganzes, als Verlängerung der Beton-Sliprampe, ins Wasser geschoben und verschraubt. Damit wurde die Slip-Rampe um effektiv 3,5m verlängert.

Unmittelbar nach Fertigstellung konnten alle Boote problemlos geslippt werden. Die Konstruktion funktioniert und wird uns in Zukunft das sichere Slippen bei niedrigen Wasserständen erlauben und erleichtern.

Das Abladen der Stahlplatten bei Regen gestaltete sich leichter als erwartet. Durch die Nässe konnten die Stahlplatten relativ leicht gezogen und abgeladen werden.

 

 

Um die drei verschweißten Platten später  einfacher als Einheit ins Wasser zu schieben, wurden die einzelnen Teile auf drei Rohre gelegt, um die Reibung gering zu halten.

 

Die Stahlplatten sind positioniert und zum Verschweißen bereit.

Fertig verschweißte Platte mit einer Breite von 3 Meter und einer Länge von 4,5 Meter, liegt auf der Rohrführung bereit, um nur noch ins Wasser geschoben und verschraubt werden zu müssen.

 

 

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